Freitag, 12. Oktober 2007

FRIEDENSNOBELPREIS FÜR AL GORE

Oft schafft es das mit 4,7 Millionen Einwohnern dünnbesiedelte Norwegen nicht International Schlagzeilen zu machen. Heute jedoch, warteten viele auf die Entscheidung des Nobelkomitees in Oslo. Alle, ausgenommen der Friedens-Nobelpreisträger, werden ansonsten in Stockholm bekannt gegeben. Anscheinend hat Alfred Nobel den Schweden nicht zugetraut eine so gewichtige Entscheidung zu treffen.

Audiofile der Bekanntgabe (ca. 30 Sek. / mp3)

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore und den Uno-Klimarat. Gore wurde für seinen Einsatz gegen eine drohende Klimakatastrophe ausgezeichnet. Quelle: spiegel.de

Mittwoch, 10. Oktober 2007

BERGEN

Panorama-Foto von Bergen

Wir "Halden Internationals" und unsere Buddys verbrachten letztes Wochenende in Bergen. 10-stündige Busreise, Hotelübernachtungen und die Fahrt mit Fløibanen wurden glücklicherweise von der Uni bezahlt. Stadtbesichtigung, Pubs und Fischmarkt, lieferten uns Eindrücke von "Europas regenreichster Großstadt".
Weitere Bilder gibt's hier

Montag, 8. Oktober 2007

AUF DEM WEG NACH BERGEN


Quer durch Norwegen
Eine Busreise von Halden zur Westküste nach Bergen zeigte uns erstmals die Unendlichkeit der Landschaft.

Donnerstag, 27. September 2007

DER ÜBERBLICK

10.15 Uhr Vorlesung? Dann reicht es wenn um 10 Uhr der Wecker klingelt. Denn weit ist der Weg zur Uni nicht (siehe rote Linie nach Klick auf das Bild), allerdings dauert es länger in die Stadt (blaue Linie). Sehr beliebt an warmen Tagen, die leider endgültig vorrüber zu seien scheinen: Beachvollyball und Barbeque vor den Hütten. Und Dienstags für lau: lockt das Schwimmbad und die unieigene Sauna.

Samstag, 22. September 2007

EUROPA ZU GAST IN NORWEGEN


"Freude, schöner Götterfunken..."
In den Studentenbehausungen geht es sehr europäisch zu. Viele Nationen und viele Kulturen, überwiegend vom hiesigen Kontinent, sind in Halden vereint.
Die Franzosen liegen zahlenmäßig deutlich vorne, gefolgt von Polen die gleichauf mit den Germans liegen (siehe Grafik).
Skandinavier sind mal außen vorgelassen. Ebenso eingebürgerte Neu-Norweger (wie z.B. die Somalis meines Hauses).
Kommuniziert wird ausschließlich in Englisch. Gelegentlich hört man aber auch ein französisches "Merde" oder ein polnisches "psiakrew"...

Mittwoch, 19. September 2007

GÖTEBORG

Ein Wochenende in Göteborg
Mit Auto und Zug machten wir uns auf in die schwedische Stadt Göteborg. Eine Wochenende volles Programm. Sightseeing am Tag und Pubs in der Nacht. Samstags fuhren mit einem Ausflugsschiff auf den Kanälen unter viel zu niedrigen Brücken (siehe Bild). Tags darauf zwang uns das Wetter zu mehreren Museumsbesuchen. Besonders das Museum of World Culure (schwed. Varldskulturmuseet) fesselt für mehrere Stunden. Mir persönlich hat Göteborg besser gefallen als Oslo, was auch an den moderaten Preisen gelegen haben könnte.

Und für die meisten von uns steht fest, wir kommen wieder...

Donnerstag, 13. September 2007

DIE MOSLEMS AUS HÜTTE 8A

رمضان (arab. für Ramadan) - Einen Monat fasten
Leere in der Küche? Bis zum 12. Oktober ist für einige meiner Hausmitbewohner strengste Disziplin gefordert. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gehört die Küche nun mir und den anderen Norwegern unseres Hauses alleine. Der Verzehr jedweder irdischer Substanzen, Speisen und Getränken, Rauchen, ja sogar Wasser trinken ist Moslems tagsüber im Fastenmonat untersagt, wie ich erfahren musste. Deshalb läuft nachts um halb fünf die Küche in Hochbetrieb...


Abde "Blacky" aus Dschibuti und Achmed aus Somalia (nach Sonnenuntergang)

Samstag, 8. September 2007

STUDIEREN

Die ersten Wochen des Herbstsemesters sind vorüber. Und eines wurde von Beginn an deutlich: Der Lehrstil unterscheidet sich sehr von unserem in Mainz. Vorlesungen im International Business Programm haben selten mehr als 20 Teilnehmer. Man ist endlich mal als Business Student keine Nummer im System, im Gegenteil man wird mit Vornamen angesprochen und tut dies ebenso mit seinen Profs (generell duzt man sich in Norwegen). Die Profs legen viel Wert auf Gruppenarbeit und Präsentationen geben Hausaufgaben und besprechen Themen, die von aktuelle Relevanz sind (so z.B. wird in "Global Markets" über die Immobilienkrise in den USA und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte weltweit diskutiert), insgesamt also verschulter als in Deutschland. Dabei sollen nie zwei Studenten einer Nation zusammen in einer Gruppe arbeiten. Man soll schließlich sein Englisch verbessern. Eine erste Präsentation in "International Marketing", zusammen mit zwei Franzosen und einem Belgier, verlief sehr gut.
Natürlich gibt es auch hier interessante und weniger spannende Vorlesungen. "Corporate Communication" zum Beispiel hat einen Unterhaltungswert ähnlich der Unternehmensführungsvorlesungen von Prof. Bronner aus Mainz, mit anderen Worten, gegen Ende der Vorlesung gehen die Studenten auch gerne mal früher oder erscheinen erst garnicht.

Samstag, 1. September 2007

FEIERN

Ob in einer lauwarmen Sommernacht draußen, bei Spieleabenden in den Hütten, oder zum Vorspiel (norw. für Vorglühen) bei Norwegern zu Hause. Feiern können Internationals aus Halden irgendwie immer, einen Anlass braucht man nicht. Und das bietet gleich auch die Chance die aus Schweden mitgebrachten Getränke "auszuprobieren".