Sonntag, 13. Juli 2008

Montag, 2. Juni 2008

TSCHÜSS NORWEGEN

Ha det bra Norge! Ein Jahr in Norwegen geht zu Ende. Die Koffer sind gepackt und nach und nach machen sich die Studenten auf die Rückreise in ihre Heimatländer. Für mich ist es auch nun soweit. Ich werde das einzigartige Erasmus-Leben vermissen. Was einem bleibt, sind eine Menge neuer Eindrücke und vorallem Freunde in verschiedenen europäischen Ländern. Halden mag klein sein und keine große Hochschule haben, aber gerade das hat auch den Reiz ausgemacht, da sind wir uns alle einig. Und die gemeinsamen Ausflüge quer durch Skandinavien haben uns zusammengeschweißt.
So gibt es schon in wenigen Monaten gibt es ein Wiedersehen. Unsere griechische Zypriotin fragte kurz nach unserem Warschau-Trip, ob wir sie nicht mal in Zypern besuchen wollen. Und mehr oder weniger spontan sagten alle "Ja". So folgt also auf den eher milden Norden, ein gemeinsamer Sommerurlaub am Mittelmeerstrand.

Samstag, 31. Mai 2008

TRONDHEIM

Der letzte gemeinsame Ausflug mit unseren Studenten aus Halden. Für viele ein weiterer Tag ohne Schlaf, da der Stavangertrip gerade hinter uns lag.

Trondheim ist für Tor zum Norden des Landes und mit seinen 170.000 Einwohnern schon eine der größeren Städte. Klassisches Sightseeing stand auf dem Programm, neben einer kleinen Gefängnisinsel haben wir uns einige typisch nordische Bauten angesehen und auch den einzigen Fahrradlift der Welt gesehen. Nach Oslo ist in Trondheim die zweitgrößte Uni des Landes. So trafen wir einige Studenten, die am Fluss grillten und konnten beim Kubb zeigen, dass wir ernst zu nehmende Gegner geworden sind.

STRÖMSTAD

Besuch aus Deutschland empfange ich immer gerne hier. So auch meine Schwester, die sich in der Region etwas umgeschaut hat. Mit ihr fuhr ich zu Norwegens liebsten Nachbarn, unter anderem in das kleine schwedische Strömstad (siehe Bild). "Eine Stadt wie aus einem Schwedenkrimi", wie Amelie meinte. Mit wunderschönen vorgelagerten Inseln und einem kleinen Bistro mit echter, frischer Fischsuppe. Jag älskar Sverige!

Donnerstag, 29. Mai 2008

Das ist Norwegen

Fünf Tage und Nächte und tausende Kilometer später kann ich völlig erschöpft nun endlich wieder mal in einem richtigen Bett schlafen. Quer durch das Land sind wir gereist und haben Unbeschreibliches gesehen. Mehr zu Stavanger in den untenstehenden Blogeinträgen, über Trondheim gibt es dann im Laufe der Tage mehr zu sehen!

KJERAG




Voller Motivation wurde die Wanderung zum Kjeragbolten zu einer richtigen Tortur. Trotz des Sommers erschwerten Eis und Schnee das Klettern und Steilhänge konnte man nur mit am Berg montierten Eisenketten erklimmen. Das ganze sechs Stunden lang bei prallem Sonnenschein. Einige Norweger haben uns im Vorfeld von diesem Hiking-Trip abgeraten, aber so schnell kommt diese Chance nicht wieder, weshalb wir es schlussendlich doch gewagt haben.

Aber es hat sich gelohnt, für dieses eine Photo, das so vieles von einem abverlangt um es zu bekommen. Es steht exemplarisch für dieses Land.
Der Kjeragbolten ist ein großer Stein, 1.000 m über dem Lysefjord, eingeklemmt in einer Felsspalte. Auf diesen zu klettern erfordert Mut und dennoch bekommt man es mit der Höhenangst zu tun, sollte man es wagen einen Kilometer in die Tiefe zu gucken. Ich sage euch, das Herz schlägt verdammt schnell und das Adrenalin schießt in die Adern. Ein Erlebnis, das keiner von uns vergessen wird. Entsprechend stolz bin ich auch auf unsere 7-köpfige internationale Truppe.

PREKESTOLEN


Tag 2. Deutlich weniger anstrengend und langatmig war unser Trip an diesem Tag zum Prekestolen (norweg. für Kanzel). Er ist eines der beliebtesten Touristenziele in Norwegen. Zu Recht! Ein Felsplateau dessen Kanten über einen halben Kilometer senkrecht in den Fjord fallen. Von der Felsplattform selbst hat man eine traumhafte und unbeschreibliche Aussicht über den Fjord.
(Auf dem Bild oben lassen wir an der Kante die Füße baumeln).

STAVANGER

Stavanger liegt etwas südlich von Bergen und war unser Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge in dieser Region Norwegens. Die Stadt selbst war nicht unser eigentliches Ziel, eher der Lyseford, einer der markantesten Fjorde des Landes. Mit unserem Opel Safira und 7 Personen an Bord fuhren wir auf teils bizarr anmutenden Straßen (rechts und links meterhohe Eiswände).









Die Nacht zwischen unseren großen Hiking-Trips verbrachten wir in idyllischer Umgebung in der Preikestolenhytta, einer kleinen Jungenherberge am Fuße des Preikestolen. Wegen der nur kurzen Dunkelphase in Norwegen in dieser Jahreszeit, konnten wir aber nicht wirklich lange schlafen. Wir hatten viel vor!

Montag, 19. Mai 2008

NASJONALDAG

Ein Land feiert sich selbst, bei jedem Wetter. In Halden gab es strömenden Regen in Oslo sogar Schnee. Trotzdem gehen am 17. Mai, Norwegens Nationalfeiertag, alle Landsleute auf die Straße, ziehen sich traditionelle Trachten an, lauschen Reden von Politikern und Blaskapellen, veranstalten Umzüge und winken fleißig mit der Nationalfahne, wie in der Haldener Innenstadt (siehe Bild).