Wenn man bei der Anfahrt auf Kopenhagen gutes Wetter erwischt kann man diesen Ausblick genießen. Eine wirklich beeindruckende Brücke musste der Bus aus Halden, nach 6 stündiger Fahrt überqueren, sie verbindet das schwedische Festland direkt mit der dänischen Hauptstadt. Eine sympatische Stadt, lebendiger als Oslo.
Neben den obligatorischen Museumsbesuchen, einer Rundfahrt auf Kopenhagens Kanälen und Zoobesuch blieb auch die Möglichkeit einige letzte Weihnachtsgeschenke zu besorgen, allerdings eher in den großen Einkaufszentren, denn mein erster Eindruck aus Oslo und Halden, dass Skandinavier nicht wirklich erfolgreich Weihnachtsmärkte betreiben, hat sich in Kopenhagen nochmal bestätigt. So, nun habe ich dann meine vierte Währung im Portemonnaie (norwegische, schwedische und dänische Kronen sowie Euros). Glück hatte ich mit meinen Zimmergenossen im Youthhostel. Allesamt waren Skandinavienfans (u.a. aus Australien und Finnland) und auf Rundreise durch Nordeuropa. So konnten wir uns gegenseitig von unseren Erlebnissen erzählen und einige Tipps austauschen.
Trotz eisiger Kälte in Kopenhagen ging es bis spätabends in den Tivoli, einem mitten in der Stadt gelegenen Freizeitpark, der in dieser Zeit mit Tausenden von Lichtern erleuchtet ist und neben allerlei Achterbahnen und Schießbuden auch die dänische Konsumlust stillt.
Bild vom Kopenhagener Nyhavn. Eine mit farbenfrohen Giebelhäusern bestückte Straße.Eines der dänischen Einkaufzentren (erinnert irgendwie an New York)
Sonntag, 23. Dezember 2007
KOPENHAGEN
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Montag, 10. Dezember 2007
ET halv ÅR I NORGE...
Die Klausuren geschrieben, die Hausarbeiten abgegeben. Das Herbstsemester am Østfold University College in Halden ist zu Ende und damit ist auch schon Halbzeit meines Auslandaufenthaltes. Dabei fühlt es sich an, wie gestern erst angekommen. Eine Menge kleine und große Erlebnisse bleiben unvergessen. Vom Trip nach Bergen, über das Schwimmem im eiskalten Fjord bis zu Anthonys Gitarren Abenden.
Das Semester vorbei, das heißt auch Abschied nehmen von einigen Freunden, die nur ein Semester hier verweilen. Aber nach ersten Planungen sehen wir uns schon kommenden Sommer in Warschau wieder.
Beim farewell-lunch (siehe Bild) trafen sich die Internationals nochmal und bei einigen internationalen und norwegischen Pianostücken konnte man auf die gemeinsam verbrachte Zeit blicken.
Nach den letzten (etwas) anstrengenden Wochen nun also das Kofferpacken, aber es geht nicht zurück nach Deutschland sondern nun ist Zeit für einige lang vorgenommene Ausflüge: Kommende Woche lockt die dänische Hauptstadt Kopenhagen, wo sich dann auf dem Tivoli julemarked hoffentlich endlich mal Weihnachtsstimmung bei mir einstellt. Zum Fest geht es in das verschneite norwegische Städtchen Lillehammer, und das neue Jahr wird bei Norwegens Nachbarn begrüßt, in Stockholm.
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David
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FESTSTELLUNGEN
Knapp ein Semester ist vergangen in Norwegen, damit wird es Zeit für einige pauschale und subjektive Feststellungen:
- Norweger sind ein Volk mit ungekannten Eigenarten, anfangs wirken sie eher zurückgezogen und kühl, wenn sie dann aber ohne Rücksicht auf die horrenden Alkoholpreise zu trinken anfangen wird der Norweger ungewohnt kommunikativ; am nächsten Tag dann aber wieder unter Umständen grußlos an dir vorbeilaufen.
- Somalische Reisgerichte können richtig gut schmecken.
- Erasmus-Studenten bilden immer gerne einen großen "Klumpen" und suchen zum Feiern nicht nach einem Anlass.
- Professoren mit dem Vornamen anzusprechen sollte auch in Deutschland die Regel werden.
- Wenn man seinen Zeigefinger auf der Karte auf Oslo legt und das Land dreht, kann man Rom erreichen.
- Mit unterschiedlichsten Mitbewohnern in einem Haus einen mehr oder weniger funktionierenden Putzplan aufzustellen ist eine tägliche Herausforderung und trotzdem eine Mausefalle zu brauchen ärgerlich.
- Nationale Klischees sind nicht immer grundlos.
- Franzosen und Englisch, das passt nicht immer zusammen.
- Norwegen ist teuer. Umrechnen ist zwecklos; der Liter Milch kostet eh überall über einen Euro, und ein Jahr nur von Fünfkronenbrot und Kartoffeln leben zu wollen macht unglücklich. Was sich auszahlt, ist der Verzicht auf das teure norwegische Bier, das nur Norweger lecker finden und natürlich die Nähe zu Schweden für Großeinkäufe zu nutzen.
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Dienstag, 27. November 2007
ÜBERRASCHUNG

Eine unserer Hüttenfeiern, bei der am Ende keiner mehr weiß was am Anfang der Anlass war. In diesem Fall war es eine Geburtstags- Überraschungs- feier für Anthony (Frankreich) und Szabina (Ungarn).


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Dienstag, 13. November 2007
Freitag, 12. Oktober 2007
FRIEDENSNOBELPREIS FÜR AL GORE
Oft schafft es das mit 4,7 Millionen Einwohnern dünnbesiedelte Norwegen nicht International Schlagzeilen zu machen. Heute jedoch, warteten viele auf die Entscheidung des Nobelkomitees in Oslo. Alle, ausgenommen der Friedens-Nobelpreisträger, werden ansonsten in Stockholm bekannt gegeben. Anscheinend hat Alfred Nobel den Schweden nicht zugetraut eine so gewichtige Entscheidung zu treffen.
Audiofile der Bekanntgabe (ca. 30 Sek. / mp3)
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore und den Uno-Klimarat. Gore wurde für seinen Einsatz gegen eine drohende Klimakatastrophe ausgezeichnet. Quelle: spiegel.de
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Mittwoch, 10. Oktober 2007
BERGEN
Panorama-Foto von Bergen
Wir "Halden Internationals" und unsere Buddys verbrachten letztes Wochenende in Bergen. 10-stündige Busreise, Hotelübernachtungen und die Fahrt mit Fløibanen wurden glücklicherweise von der Uni bezahlt. Stadtbesichtigung, Pubs und Fischmarkt, lieferten uns Eindrücke von "Europas regenreichster Großstadt".
Weitere Bilder gibt's hier
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Montag, 8. Oktober 2007
AUF DEM WEG NACH BERGEN

Quer durch Norwegen
Eine Busreise von Halden zur Westküste nach Bergen zeigte uns erstmals die Unendlichkeit der Landschaft.
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Donnerstag, 27. September 2007
DER ÜBERBLICK
10.15 Uhr Vorlesung? Dann reicht es wenn um 10 Uhr der Wecker klingelt. Denn weit ist der Weg zur Uni nicht (siehe rote Linie nach Klick auf das Bild), allerdings dauert es länger in die Stadt (blaue Linie). Sehr beliebt an warmen Tagen, die leider endgültig vorrüber zu seien scheinen: Beachvollyball und Barbeque vor den Hütten. Und Dienstags für lau: lockt das Schwimmbad und die unieigene Sauna.
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Samstag, 22. September 2007
EUROPA ZU GAST IN NORWEGEN

"Freude, schöner Götterfunken..."
In den Studentenbehausungen geht es sehr europäisch zu. Viele Nationen und viele Kulturen, überwiegend vom hiesigen Kontinent, sind in Halden vereint.
Die Franzosen liegen zahlenmäßig deutlich vorne, gefolgt von Polen die gleichauf mit den Germans liegen (siehe Grafik).
Skandinavier sind mal außen vorgelassen. Ebenso eingebürgerte Neu-Norweger (wie z.B. die Somalis meines Hauses).
Kommuniziert wird ausschließlich in Englisch. Gelegentlich hört man aber auch ein französisches "Merde" oder ein polnisches "psiakrew"...
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Mittwoch, 19. September 2007
GÖTEBORG
Ein Wochenende in Göteborg
Mit Auto und Zug machten wir uns auf in die schwedische Stadt Göteborg. Eine Wochenende volles Programm. Sightseeing am Tag und Pubs in der Nacht. Samstags fuhren mit einem Ausflugsschiff auf den Kanälen unter viel zu niedrigen Brücken (siehe Bild). Tags darauf zwang uns das Wetter zu mehreren Museumsbesuchen. Besonders das Museum of World Culure (schwed. Varldskulturmuseet) fesselt für mehrere Stunden. Mir persönlich hat Göteborg besser gefallen als Oslo, was auch an den moderaten Preisen gelegen haben könnte.
Und für die meisten von uns steht fest, wir kommen wieder...
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Donnerstag, 13. September 2007
DIE MOSLEMS AUS HÜTTE 8A
رمضان (arab. für Ramadan) - Einen Monat fasten
Leere in der Küche? Bis zum 12. Oktober ist für einige meiner Hausmitbewohner strengste Disziplin gefordert. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gehört die Küche nun mir und den anderen Norwegern unseres Hauses alleine. Der Verzehr jedweder irdischer Substanzen, Speisen und Getränken, Rauchen, ja sogar Wasser trinken ist Moslems tagsüber im Fastenmonat untersagt, wie ich erfahren musste. Deshalb läuft nachts um halb fünf die Küche in Hochbetrieb...
Abde "Blacky" aus Dschibuti und Achmed aus Somalia (nach Sonnenuntergang)
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Samstag, 8. September 2007
STUDIEREN

Die ersten Wochen des Herbstsemesters sind vorüber. Und eines wurde von Beginn an deutlich: Der Lehrstil unterscheidet sich sehr von unserem in Mainz. Vorlesungen im International Business Programm haben selten mehr als 20 Teilnehmer. Man ist endlich mal als Business Student keine Nummer im System, im Gegenteil man wird mit Vornamen angesprochen und tut dies ebenso mit seinen Profs (generell duzt man sich in Norwegen). Die Profs legen viel Wert auf Gruppenarbeit und Präsentationen geben Hausaufgaben und besprechen Themen, die von aktuelle Relevanz sind (so z.B. wird in "Global Markets" über die Immobilienkrise in den USA und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte weltweit diskutiert), insgesamt also verschulter als in Deutschland. Dabei sollen nie zwei Studenten einer Nation zusammen in einer Gruppe arbeiten. Man soll schließlich sein Englisch verbessern. Eine erste Präsentation in "International Marketing", zusammen mit zwei Franzosen und einem Belgier, verlief sehr gut.
Natürlich gibt es auch hier interessante und weniger spannende Vorlesungen. "Corporate Communication" zum Beispiel hat einen Unterhaltungswert ähnlich der Unternehmensführungsvorlesungen von Prof. Bronner aus Mainz, mit anderen Worten, gegen Ende der Vorlesung gehen die Studenten auch gerne mal früher oder erscheinen erst garnicht.
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Samstag, 1. September 2007
FEIERN
Ob in einer lauwarmen Sommernacht draußen, bei Spieleabenden in den Hütten, oder zum Vorspiel (norw. für Vorglühen) bei Norwegern zu Hause. Feiern können Internationals aus Halden irgendwie immer, einen Anlass braucht man nicht. Und das bietet gleich auch die Chance die aus Schweden mitgebrachten Getränke "auszuprobieren".
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Mittwoch, 29. August 2007
SALSA
"Schritt, Schritt, Schritt, Pause..." Damit sich die neuen Studenten mal buchstäblich "näher kennen lernen", durften wir unsere Hüften schwingen lassen. Die norwegische Musikstudentin Laura lehrt uns lateinamerikanische Tänze. Das nennt man wohl Globalisierung. Es war nicht immer sehr elegant anzusehen, aber auch gerade deshalb war es ein riesen Spaß.
Video-Download in hoher Qualität (wmv-Datei 12MB)
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20:31
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AUF DEN SPUREN DER NORWEGISCHEN VERGANGENHEIT
Norsk Folkemuseum Das norwegische Volksmuseum in Oslo führte uns durch die Geschichte Norwegens. Zu sehen sind u.a. die klassischen Stabkirche, eine Tankstelle aus dem Jahr 1928 und ein Schiff der Wikinger.
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20:28
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Dienstag, 28. August 2007
LEERE IM KÜHLSCHRANK
Wenn die Vorräte zur Neige gehen, liegt die Lösung in der Nähe, genauergesagt einige Kilometer entfernt: Schweden. Nach Überqueren einer eindrucksvollen Brücke (siehe Archiv) warten auf schwedischer Seite einige Shopping-Center auf den geizigen Studenten. Hier kann man, zu durchaus mit Deutschland vergleichbaren Preisen, Hamsterkäufe tätigen. Das bedeutet aber auch, dass das Auto immer voll besetzt ist und die Mitfahrer mit langen Einkaufslisten unterwegs sind. Denn diese Chance günstig an Lebensmittel zu kommen nutzt jeder.
Christer, Holly und Chris (von links) beim "Einkaufen". Irgendwo in einem dieser drei Einkaufswagen müssen meine georderten Bananen und Äpfel liegen, die mich sicher und unbeschadet erreicht haben (Danke für das Mitbringen Marion)
Holly beim Ein- und Umladen
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David
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Montag, 27. August 2007
OSLO
Oslo Sightseeing
Kleiner Wochenendausflug nach Oslo mit Besichtigungen der Klassiker der Hauptstadt: Holmenkollen (Skisprungschanze, die als das Mekka des nordischen Skisports gilt), Vigeland-Skulpturenpark, dem Schloss und einer Fahrt über den Oslofjord... Das alles bei bestem Wetter und mit einigen der "Internationals" aus Halden.
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21:26
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Donnerstag, 23. August 2007
BRAUNER KÄSE UND NASSE HANDTÜCHER
"Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn!" Das sagte eine Norwegerin, als ich eine der hiesigen Spezialitäten probieren durfte/musste. Die Rede ist von brunost einem braunen Käse, der nicht im geringsten nach Käse schmeckt und meiner Ansicht nur mit genügend süßer Marmelade zu genießen ist. Ich zähle also eher zu letzterer Gruppe.
Dann sind da noch die, wie ich sie nenne "nassen Handtücher". Eine Art kalter, nasser Pfannekuchen (norwegisch lefse), der mit Butter bestrichen und Zimt und Zucker bestreut wird. Gut geeignet um den Geschmack des zuvor gegessenen Braunkäses zu neutralisieren.
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Sonntag, 19. August 2007
FESTNING FREDRIKSTEN
Panorama-Foto von Halden

Zugegeben, Halden besitzt nicht viele Sehenswürdigkeiten, genauergesagt nur eine: Die Festung Fredriksten, gebaut um sich der bösen Schweden zu erwehren. Von dort hat man Aussicht über Stadt, Hafen und Fjord. Zu viert und mit drei Nationen sind wir bei schönstem Wetter hinaufgekraxelt (kleiner Tipp am Rande: Es ist keine gute Idee vorher, nur weil der Hunger so groß ist, eine Viererportion Käse-Tortellini alleine zu essen).
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16:36
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Dienstag, 14. August 2007
Høgskolen i Østfold
Der Semesterstart steht kurz bevor, an der kleinen aber brandneuen Hochschule. Die Einführungswoche läuft...
Begrüßung mit frischem Früchten für die neuen "Internationals". Auf dem Bild: Knut (links), nicht nur optisch ein waschechter Norweger, und Sedat aus Istanbul (rechts) einer meiner 7 Hausmitbewohner, zwei Meter riesig und ein klasse Basketballspieler.
Kennenlern-Programm dann auch am Abend im "Studenthuset Samfundet". Ein kleines Buffet und immerhin zwei Drinks nach Wahl wurden von der Uni bezahlt (sonst ein kleines Vermögen hier).
Video über das Østfold University College (auf Norwegisch):
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Sonntag, 12. August 2007
ORGANISATION IST (FAST) ALLES
Kaffee trinken mit Laura, Stadtführung mit Holly (meinem Buddy) und abends ein gemütliches BBQ neben unseren Holzhütten... Das sind die ersten Dinge die ich, frisch in Halden angekommen, mache. Man wird von den netten Buddys (siehe Bild) empfangen, Studenten die sich um die Internationals kümmern und ihre vielen Fragen beantworten, die Stadt zeigen und miteinem nach Schweden zum einkaufen fahren, also rundum dafür sorgen, dass man sich in seiner neuen "Heimat" schnell zurecht findet.
Bis das nächste Semester startet dauert es noch ein wenig, trotzdem gibt es schon ein umfangreiches Programm für die nächsten zwei Wochen. So langsam trudeln in meiner Wohnanlage die Studenten aus Europa bzw. der ganzen Welt ein. Polen aus Warschau, Franzosen aus Clermont Ferrand und Lyon. Ein Belgier und ein Türke und je zwei aus Moskau und China, weitere Deutsche und Österreicher. Oh, meine Würstchen sind fertig.....
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00:26
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Freitag, 10. August 2007
ERSTE EINDRÜCKE
Oslo
Die Stadt mit dem unglaublichen Preisniveau
Geselliges Treiben auf Oslos Prachtstraße "Karl Johans Gate" um kurz nach Mitternacht. Es bestätigen sich einige Vorurteile über diese Stadt. Sie ist jung, sehr jung. Unter der Woche sinkt der Altersschnitt auf Olsos Staßen nahe den Pubs auf gefühlte 20 Jahre. Gerne flanieren die Leute in lauen Sommernächten, wie dieser, die Straße entlang an dessen Ende frei zugänglich das königliche Schloss liegt.
Ganz in der Nähe fand ich Unterschlupf in einer Jugendherberge, ein Vier-Bett-Zimmer zusammen mit einem australischen Studenten und einem südkoreanischen Professor, die unaufhörlich über die norwegischen Preise schimpften. Schon kurze Zeit später verstand ich ihre Bedenken. Mein Hunger trieb mich in einen der wenigen Dönerladen Oslos:
Kleiner Kebab ab umgerechnet 8€ steht dort auf einem Pappschild geschrieben. In Halden dürfte die Nähe zu Schweden die Preise wohl etwas erträglicher machen.
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Donnerstag, 9. August 2007
ET ÅR I NORGE (ehem. Kohns Randnotizen)
Dies wird wohl mein letzter Blogeintrag aus Deutschland sein. Heute startet endlich mein Norwegian-Air Flieger mit mir und 55kg Gepäck nach Oslo, wo ich erstmal in einer billigen Absteige unterkommen werde, ja sowas gibt's tatsächlich in Europas teuerster Hauptstadt. Dafür sind wir aber auch zu viert auf engstem Raum. Tags darauf fahre ich dann mit dem Zug nach Halden. Dort erwartet mich dann am Bahnhof mein norwegischer Buddy, Holly Melnykovaund, zum "meeting and greeting" und gibt mir wohl erste Tipps. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf ein mir noch unbekanntes Land und vorallem auf das unvergleichliche Erasmus-Leben, mit vielen internationalen Begegnungen!
Na dann, ha det bra Tyskland!
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Mittwoch, 8. August 2007
Svinesund Brücke

Die Svinesund Brücke verbindet seit 2005 Norwegen mit Schweden und schmückt nun auch eine zeitlang meinen Blog. Von Halden aus ist sie nur wenige Auto-Minuten entfernt und lässt einen (nachdem man 20 Kronen Maut bezahlt hat) auch die Vorteile Schwedens nutzen (z.B. "günstig" Lebensmittel einkaufen).
www.svinesundsforbindelsen.no
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David
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Dienstag, 3. Juli 2007
STUNDENPLAN

Der Stundenplan für mein 1. Semester in Norwegen. Es kommen noch 1-2 Vorlesungen dazu, aber es scheint genug Zeit für wichtigere Dinge übrig zu bleiben!
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David
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Freitag, 29. Juni 2007
Trolle, Fjorde und ein Postschiff
TV-Tipp: In vier Wochen geht's für mich in den Norden, das ZDF war schon dort und sendet kommenden Dienstag um 20.15 eine Doku. Sehr sehenswert!!!
Für mehr Infos auf das Bild klicken...
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