Sonntag, 13. Juli 2008
Samstag, 31. Mai 2008
STRÖMSTAD
Besuch aus Deutschland empfange ich immer gerne hier. So auch meine Schwester, die sich in der Region etwas umgeschaut hat. Mit ihr fuhr ich zu Norwegens liebsten Nachbarn, unter anderem in das kleine schwedische Strömstad (siehe Bild). "Eine Stadt wie aus einem Schwedenkrimi", wie Amelie meinte. Mit wunderschönen vorgelagerten Inseln und einem kleinen Bistro mit echter, frischer Fischsuppe. Jag älskar Sverige!
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David
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Donnerstag, 15. Mai 2008
FREIZEIT
Neidisch müssen die Norweger anerkennen, dass die schwedischen Nachbarn in vielen Bereichen des Sports Vorreiter sind. Schwedischer Einfluss macht sich auch hier in Halden bemerkbar und so werden einige der von ihnen erfundenen Spiele kopiert. Zwei meiner Favoriten, mit denen wir hier unzählige Stunden verbringen, stelle ich mal kurz vor:
KubbKubb, manchmal auch Hägars Wikingerschach genannt, ist zweifelsohne eines der populärsten Spiele unter uns Studenten. Schweden richtet darin sogar Weltmeisterschaften aus. Vereinfacht gesagt versuchen 2 Teams auf einem 8x6 Meter großem Spielfeld mit Holzstäben gegnerische Klötze umzuwerfen, wobei es noch einige weitere Besonderheiten zu beachten gilt. Das Ganze ist recht leicht zu erlernen aber schwierig zu meistern. Genau das Richtige um einen lauen Sommerabend ausklingen zu lassen.
Innebandy
Innebandy, eine Trendsportart Skandinaviens, die gerade auch in anderen Ländern an Beliebtheit gewinnt. Eigentlich ein klassisches Hockeyspiel. Nur haben die Schweden den Ball zerlöchert und die Schlägerform abgeändert. Deshalb spielt es sich schneller und ist eine völlige Rennerei, gerade wenn norwegische Gegenspieler auf dem Feld sind. So liegt man dann nach kurzer Zeit völlig erschöpft am Boden. Da macht auch verlieren Spaß.
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David
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17:47
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Sonntag, 6. April 2008
GRENZGÄNGER
Elgafossen / Älgafallet
Rechts Schweden, links Norwegen und dazwischen ein Wasserfall. Erster Halt auf unserem lokalem Roadtrip: Der Wasserfall Elgafossen, nicht weit von Halden entfernt, liegt genau auf der Grenzlinie.
HvalerWeiter ging es nach Hvaler: Eine Inselgruppe, über Brücken und Tunnel mit dem Festland verbunden, bietet Norwegern und Touristen das, was sie so sehr an diesem Land mögen: weit weg von Städten und nah an der Natur zu sein. Also dann, Picknick auf den Felsen und den wenigen Sonnenschein den wir haben genießen.
"Har du lyst til å være med en tur?" fragt da ein Norweger und nimmt mich 'ne Runde auf seinem motorisierten Karren mit.
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David
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16:34
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Donnerstag, 21. Februar 2008
SCHWEDISCHE BUSFAHRT
Wer hier oben im Norden mit dem Auto oder Bus unterwegs ist, sollte nicht denken, dass in einem der wohlhabendsten Länder Europas sich auch perfekte Straßen durch das Land ziehen. Neben den wenigen Autobahnen, die teilweise deutschen Landstraßen gleichen, sorgen natürliche Hindernisse für kurvenreiche Wege und enge Tunnel.
Unterwegs in Schweden musste unser Bus, da die Autobahn gesperrt war, auf eine viel zu enge Umgehung ausweichen. Das konnte nicht gut gehen. Ein entgegenkommender LKW zwang den Busfahrer zu einem Manöver, das die Fahrt vorerst beendete. Der Bus kam von der Fahrbahn ab, die Vorderreifen verloren den Kontakt und alles schwankte.
In so einer Situation zeigt sich die skandinavische Gelassenheit. In Ruhe verließen die Leute den Bus und versuchten das drohende Umkippen zu verhindern.
Aber so ein richtiges Wikingervolk braucht in dieser Lage keine Feuerwehr sondern nur einen Helden, der unter Einsatz seines Kombis den Bus wieder auf die Straße zieht. Dafür braucht sein Auto jetzt nen neuen Satz Hinterreifen.
Die Fahrt konnte weitergehen.
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David
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14:38
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Samstag, 5. Januar 2008
STOCKHOLM
Selbstbewusst nennt sich Stockholm direkt mal "The capital of Scandinavia". Und nachdem mir Göteborg so gut gefallen hat und mir einige Studenten von der schwedischen Hauptstadt vorschwärmten und sagten, Oslo wäre gegen Stockholm nur eine x-beliebige Großstadt, wollte ich mir selbst einen Eindruck verschaffen. Das ganze konnte ich mit einem Treffen zweier Freunde verbinden und gemeinsam wurde im Skansen, einem Freilichtmuseum mit Blick auf die Stadt, der Countdown zum Jahr 2008 gezählt. Sehr entspannt ging es zu, im Vergleich zu Deutschland deutlich weniger Böllerei (Skandinavier mögen es wohl lieber schlicht und einfach).
Richtig eingeschneit wurden wir dann im neuen Jahr, was die anfangs graue Stadt noch attraktiver machte (hier ein Bild aus unserem Fenster).
Aber nun zur Stadt selbst: Stockholm hat tatsächlich einiges zu bieten, was sie zu meiner favorisierten Hauptstadt in Skandinavien macht. Die Gamla Stan (Altstadt) mit ihren engen Gassen und dem königlichen Schloss lockt Touristenströme an. Auf den Spuren von Alfred Nobel besichtigten wir das Stadshuset, wo vor nicht ganz einem Monat die Nobelpreisträger ihr Galadinner hatten.
Und dann ist da noch das Vasamuseum, eines der besten Museen die ich bisher gesehen habe. Ein imposantes Kriegsschiff, welches im 17. Jahrhundert im Stockholmer Hafen unterging, mit all seinen Details restauriert wurde und nun eine der bestbesuchten Attraktionen der Stadt ist. Ein Bild eines Matrosen, der mit seinem Schiff auf der Jungfernfahrt unterging. Ich bin mir sicher, er war einer der besten Matrosen, allein schon des Namens wegen ;)
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David
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22:38
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Montag, 10. Dezember 2007
ET halv ÅR I NORGE...
Die Klausuren geschrieben, die Hausarbeiten abgegeben. Das Herbstsemester am Østfold University College in Halden ist zu Ende und damit ist auch schon Halbzeit meines Auslandaufenthaltes. Dabei fühlt es sich an, wie gestern erst angekommen. Eine Menge kleine und große Erlebnisse bleiben unvergessen. Vom Trip nach Bergen, über das Schwimmem im eiskalten Fjord bis zu Anthonys Gitarren Abenden.
Das Semester vorbei, das heißt auch Abschied nehmen von einigen Freunden, die nur ein Semester hier verweilen. Aber nach ersten Planungen sehen wir uns schon kommenden Sommer in Warschau wieder.
Beim farewell-lunch (siehe Bild) trafen sich die Internationals nochmal und bei einigen internationalen und norwegischen Pianostücken konnte man auf die gemeinsam verbrachte Zeit blicken.
Nach den letzten (etwas) anstrengenden Wochen nun also das Kofferpacken, aber es geht nicht zurück nach Deutschland sondern nun ist Zeit für einige lang vorgenommene Ausflüge: Kommende Woche lockt die dänische Hauptstadt Kopenhagen, wo sich dann auf dem Tivoli julemarked hoffentlich endlich mal Weihnachtsstimmung bei mir einstellt. Zum Fest geht es in das verschneite norwegische Städtchen Lillehammer, und das neue Jahr wird bei Norwegens Nachbarn begrüßt, in Stockholm.
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David
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16:34
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Mittwoch, 19. September 2007
GÖTEBORG
Ein Wochenende in Göteborg
Mit Auto und Zug machten wir uns auf in die schwedische Stadt Göteborg. Eine Wochenende volles Programm. Sightseeing am Tag und Pubs in der Nacht. Samstags fuhren mit einem Ausflugsschiff auf den Kanälen unter viel zu niedrigen Brücken (siehe Bild). Tags darauf zwang uns das Wetter zu mehreren Museumsbesuchen. Besonders das Museum of World Culure (schwed. Varldskulturmuseet) fesselt für mehrere Stunden. Mir persönlich hat Göteborg besser gefallen als Oslo, was auch an den moderaten Preisen gelegen haben könnte.
Und für die meisten von uns steht fest, wir kommen wieder...
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David
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19:45
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Dienstag, 28. August 2007
LEERE IM KÜHLSCHRANK
Wenn die Vorräte zur Neige gehen, liegt die Lösung in der Nähe, genauergesagt einige Kilometer entfernt: Schweden. Nach Überqueren einer eindrucksvollen Brücke (siehe Archiv) warten auf schwedischer Seite einige Shopping-Center auf den geizigen Studenten. Hier kann man, zu durchaus mit Deutschland vergleichbaren Preisen, Hamsterkäufe tätigen. Das bedeutet aber auch, dass das Auto immer voll besetzt ist und die Mitfahrer mit langen Einkaufslisten unterwegs sind. Denn diese Chance günstig an Lebensmittel zu kommen nutzt jeder.
Christer, Holly und Chris (von links) beim "Einkaufen". Irgendwo in einem dieser drei Einkaufswagen müssen meine georderten Bananen und Äpfel liegen, die mich sicher und unbeschadet erreicht haben (Danke für das Mitbringen Marion)
Holly beim Ein- und Umladen
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David
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15:20
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Mittwoch, 8. August 2007
Svinesund Brücke

Die Svinesund Brücke verbindet seit 2005 Norwegen mit Schweden und schmückt nun auch eine zeitlang meinen Blog. Von Halden aus ist sie nur wenige Auto-Minuten entfernt und lässt einen (nachdem man 20 Kronen Maut bezahlt hat) auch die Vorteile Schwedens nutzen (z.B. "günstig" Lebensmittel einkaufen).
www.svinesundsforbindelsen.no
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David
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09:24
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